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Ausschussberichte: Parlamentarische Prioritäten diese Woche

Analyse von 10 Ausschussberichten

Neueste Ausschussberichte

Bessere Voraussetzungen für die Entsendung staatlichen Personals

Ausschuss: SoU

Dokument: SoU36

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Ein Register für alle Eigentumswohnungen

Ausschuss: CU

Dokument: CU28

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Abschaffung der Meldepflicht vor Elterngeldanträgen

Ausschuss: SfU

Dokument: SfU20

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Tierschutz

Ausschuss: MJU

Dokument: MJU9

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Handelspolitik

Ausschuss: NU

Dokument: NU11

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Straßenverkehrs- und Fahrzeugfragen

Ausschuss: TU

Dokument: TU9

Der Verkehrsausschuss schlägt vor, dass der Riksdag rund 120 Vorschläge zu Straßenverkehrs- und Fahrzeugfragen aus der allgemeinen Antragszeit 2025 ablehnt.

Die Vorschläge betreffen unter anderem die Arbeit für eine fossilfreie Fahrzeugflotte, den Zugang zu fossilfreiem Tanken, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie die Organisation von Straßenunterhalt und Winterdienst.

Der Ausschuss verweist unter anderem auf geplante oder bereits ergriffene Maßnahmen und laufende Arbeiten.

Grundlagen der Bildung

Ausschuss: UbU

Dokument: UbU8

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Planung und Bauwesen

Ausschuss: CU

Dokument: CU19

Ausschussbericht über parlamentarische Angelegenheit.

Schadensersatzrecht sowie Insolvenz- und Vollstreckungsrecht

Ausschuss: CU

Dokument: CU15

Der Zivilausschuss schlägt vor, dass der Riksdag 36 Vorschläge in Anträgen aus der allgemeinen Antragszeit 2025 ablehnt.

Die Vorschläge betreffen unter anderem schadensersatzrechtliche Fragen, wie zum Beispiel Fragen zu Versicherungen und Schadensersatz. Andere betreffen insolvenz- und vollstreckungsrechtliche Fragen, zum Beispiel was für Personen gelten soll, die ihre Schulden nicht bezahlen können.

Der Ausschuss verweist unter anderem auf geltende Vorschriften und darauf, dass in vielen der angesprochenen Fragen bereits Arbeit im Gange ist.

Ein verbessertes Reisegarantiesystem

Ausschuss: CU

Dokument: CU10

Der Zivilausschuss schlägt vor, dass der Riksdag dem Regierungsvorschlag für ein verbessertes Reisegarantiesystem zustimmt. Ziel des Vorschlags ist es, Reisenden einen stärkeren finanziellen Schutz zu gewähren und gleichzeitig Kosten und Verwaltungsaufwand für Reiseunternehmen zu senken.

Das Reisegarantiesystem wird durch die Einrichtung eines kollektiven Fonds geändert, in den Reiseveranstalter eine Gebühr einzahlen. Im Zuge des Fondsaufbaus sollen die individuellen Garantien der Reiseunternehmen gegenüber den Reisenden verringert werden.

Eine weitere Gesetzesänderung sieht vor, dass mehr Rückforderungsansprüche vom Reisegarantiesystem abgedeckt werden. Beispielsweise sollen Reisende in bestimmten Fällen auch dann Entschädigung erhalten können, wenn sie in Form eines Wertgutscheins entschädigt wurden, der zuvor wertlos wurde, wenn ein Reiseveranstalter insolvent ging oder seine Schulden nicht bezahlen konnte.

Die Regierung schlägt außerdem vor, dass juristische Personen, wie zum Beispiel Kreditkartenunternehmen, Entschädigung aus der Reisegarantie beantragen können. Kreditkartenunternehmen können nach dem Verbraucherkreditgesetz oder vertraglichen Vereinbarungen verpflichtet sein, Reisende zu entschädigen. Diese Unternehmen sollen wiederum das Recht erhalten, Rückgriff (Regressrecht) auf die Reisegarantie zu nehmen.

Die Gesetzesänderungen zur Einrichtung eines kollektiven Fonds sollen am 1. April 2026 in Kraft treten. Die übrigen Änderungen sollen an dem von der Regierung festgelegten Tag in Kraft treten.

Diese Woche im Blick

  • Ausschussdebatten: 10 Ausschussberichte für Plenardebatte geplant